(06.03.2026) „Es war nicht verwerflich, in Rheinhausen zu verlieren“, blickt Marc Schlingensief, Trainer des HC Weiden, auf den vergangenen Spieltag zurück. „Sie gehören zu den Topteams der Liga, aber wir haben uns unter Wert verkauft. Gegen Aldekerk soll es wieder besser laufen“, fordert der Coach.
Der kommende Gegner steht aktuell auf dem siebten Platz, unterlag im Hinspiel den Weidenern mit 27:29. „Sie haben schon sehr gute Spiele abgeliefert, aber man bemerkt aufgrund des Umbruchs im Sommer bei ihnen die fehlende Konstanz“, meint Schlingensief. Das Team von Aldekerk sei ausgeglichen besetzt und strahle über sämtliche Positionen Torgefahr aus. „Ihre Abwehr interpretieren sie sehr aktiv und versuchen permanent Druck auszuüben.“
Zu Hause eine Macht
Optimistisch stimmt den Weidener Coach das Alleinstellungsmerkmal des HC: Er ist der einzige Vertreter in der Liga, der zu Hause noch keinen Punkt abgegeben hat. Diese Serie will er weiter ausbauen. „Dafür benötigen wir vor allem in der Abwehr wieder mehr Grell und Teamarbeit. Darüber wollen wir uns wieder die Sicherheit für den Angriff holen.“
Personell sieht es bei Weiden gut aus. Paul Fiedler kann nach fünfmonatiger Verletzungspause wahrscheinlich sein Comeback feiern. Ansonsten sind voraussichtlich alle dabei, was in dieser Saison Premiere wäre.
(Text: AZ)
