(27.01.2026) „Am Ende verlieren wir das Spiel unglücklich, aber verdient.“ So lautete das ehrliche Fazit von Weidens Trainer Marc Schlingensief nach der Niederlage in Essen. Dabei war der HC über eine sehr gut gestaffelte Abwehr und einem prächtig aufgelegten Harvey Riechmann im Tor eigentlich gut ins Spiel gekommen und führte nach 16 Minuten mit 7:5. „Anschließend hatten wir eine sehr schlechte Phase im Angriff“, so der Coach. Essen habe in dieser Zeit einfache Tore erzielen können. So stand es sieben Minuten später nach sechs Treffern in Folge 11:7 für die HSG.
Die Defizite lagen in dieser Partie laut Schlingensief im Angriff. „In der ersten Hälfte sind es neben den Fehlwürfen auch gewisse fahrlässige Entscheidungen“, so der Trainer. Dennoch habe sich sein Team bis zur Halbzeitpause wieder herangekämpft.
Mangelhafte Abschlussquote
Die zweite Halbzeit war dann nahezu eine Kopie der ersten. „Die Abwehr-Torhüter-Kombination klappte, aber im Angriff blieb die Abschlussquote mangelhaft. Vier Siebenmeter und etliche freie Würfe fanden nicht ihr Ziel“, fasste es der HC-Trainer enttäuscht zusammen. Es blieb aber spannend, und nach 57 Minuten schaffte Weiden sogar den Ausgleich zum 22:22. In der Schlussphase fehlte dann die Energie, um das Spiel auf die eigene Seite zu ziehen, und der HC gelangte auf die Verliererstraße.
„Mein Team hat kämpferisch überzeugt, was auswärts nicht immer der Fall war. Aber wir sind aus der Spirale im Angriff nicht mehr rausgekommen“, bilanzierte Schlingensief.
„Wir blicken auf eine sehr gute Hinrunde zurück“, sagte der Trainer des Tabellenzweiten. „Wir wollen unsere Position in den Top 3 in der Rückrunde verteidigen.“
Weidens Torschützen: Xhonneux (5/1), Bergerhausen, J. Frauenrath (je 3), Bösel, Scheidtweiler, Stolzenberg (je 2), Eissa, Keller, Meurer, Richter, Rojko
(Text: AZ)
