(07.02.2026) „Refrath ist aktuell die Mannschaft der Stunde“, sagt Marc Schlingensief, Trainer des HC Weiden, vor dem Heimspiel gegen den Tabellensechsten. „Nicht nur, weil sie vier Siege in Folge eingefahren hat, sondern vor allem gegen wen“, so der Coach des HC, der derzeit Platz drei belegt. Refrath habe mit Dormagen, Essen und Korschenbroich drei der vier Topteams geschlagen und befinde sich jetzt auf Tuchfühlung zum oberen Tabellendrittel.
„Sie spielen mit einer sehr hohen Laufbereitschaft in der Abwehr und wechseln ständig die Systeme, was die gegnerischen Angreifer zu Handlungsdruck zwingen soll“, analysiert Schlingensief, der mit seiner Mannschaft das Hinspiel in Bergisch Gladbach mit zwei Toren Vorsprung gewann. In der Offensive verteilten sie ihre Bemühungen gut auf mehreren Schultern und suchten schnell den Abschluss. „Genau hier müssen wir ansetzen. Keine einfachen Tore kassieren wie zuletzt und selber das Tempospiel aufziehen“, sagt der HC-Trainer nach zwei Niederlagen in Serie. „In den vergangenen beiden Spielen fehlte uns die Balance zwischen Abwehr und Angriff. Das wollen wir in unserem ‚Wohnzimmer‘ wieder deutlich besser hinbekommen, und das werden wir auch“, zeigt sich der Weidener Coach zuversichtlich.
Deutz kehrt zurück
Jonathan Deutz kehrt in den Kader zurück. Fehlen wird aus beruflichen Gründen voraussichtlich Joshua Frauenrath. Hinter Tim Meurer steht wegen eines Infektes ebenfalls ein Fragezeichen. „Egal wie es personell aussieht: Wir wollen mit einem positiven Ergebnis in die Karnevalspause gehen“, beschreibt Schlingensief die Zielrichtung.
(Text & Foto: AZ)
