Herren Regionalliga: HC Weiden I – HSG Refrath/Hand 34:18 (19:8)

(10.02.2026) Die „Hölle West“ an der Würselener Parkstraße bleibt eine uneinnehmbare Festung. Denn auch das siebte Heimspiel der Saison hat der HC Weiden gewonnen. Und das in einer beeindruckenden Weise. „Mein Team hat das Vorgenommene sehr gut umgesetzt“, freute sich HC-Trainer Marc Schlingensief nach dem Match.

Die Basis für das erfolgreiche Spiel der Weidener sei eine sehr agile und aktive Abwehr gewesen mit den dahinter sehr guten Torhütern Harvey Riechmann und Tom Keller, die beide auf eine Fangquote von 50 Prozent kamen. Dadurch sei seine Mannschaft „gut in den Gegenstoß gekommen“.

„Im Angriff hat Timo Wolff auf ungewohnter Position sehr gut Regie geführt“, analysierte Schlingensief. Der HC habe die Abwehr der Gäste gut auseinandergespielt und konsequent abgeschlossen. In der 24. Minute sah Wolff nach einer unglücklichen Situation die Rote Karte. „Trifft er ihn auf der Brust, gibt es wahrscheinlich gar nichts. Da er ihn aber im Gesicht trifft, kann man die Rote geben“, urteilte Weidens Coach.

Entspannte zweite Halbzeit

„In der zweiten Halbzeit stimmte die Einstellung zur Abwehr weiterhin und wir haben Refrath weiterhin zu Fehlern gezwungen“, lobte der Weidener Trainer sein Team. Dadurch bedingt sei die zweite Halbzeit eine entspannte Angelegenheit geworden. Jeder aus dem Team habe Akzente setzen, die Kräfte gleichmäßig verteilt werden können.

„Jetzt feiern wir Karneval und bereiten uns dann auf das Topspiel gegen Korschenbroich vor“, gab Schlingensief den Plan für die nächsten 14 Tage vor. Die Festung „Hölle West“ soll dann auch gegen den zwei Punkte entfernten Tabellenführer uneinnehmbar bleiben.

Weidens Torschützen: Scheidtweiler (6), Rojko, Stolzenberg (je 5), Xhonneux (5/2), Meurer (4), Bösel, Wolff (je 2), Altmeyer, Deutz, Eissa, Richter, Riechmann

(Text & Foto: AZ)