Herren Regionalliga: HC Weiden I – TV Korschenbroich 31:24 (15:13)

(24.02.2026) Vor vielen kleinen und großen Fans hat der HC Weiden mit einer tollen Leistung den Spitzenreiter TV Korschenbroich bezwungen.

„Unser Matchplan ist von vorne bis hinten sehr gut aufgegangen“, freute sich Marc Schlingensief, Trainer des HC, nach dem Spiel. „Wir hatten vorne gute Lösungen, die teilweise vom guten gegnerischen Torhüter Sven Bartmann entschärft wurden, aber wir haben im Angriff nicht gezweifelt und sind weiter konsequent geblieben.“ Auf der anderen Seite hätte sein Team rigoros verteidigt und Korschenbroich früh gezwungen, für den eigenen Torhüter einen siebten Feldspieler auf die Platte zu bringen.

Nach einem 1:3-Rückstand nach sechs Minuten erzielten die Weidener anschließend vier Tore in Folge. In der 18. Minute lagen sie mit 8:5 und in der 26. sogar mit 13:9 vorne. „Wir konnten uns in Überzahl zur Halbzeit leider nicht weiter absetzen“, haderte Schlingensief.

Xhonneux geht voran

„In der zweiten Halbzeit war mein Team weiter bei sich. Die Basis bildete eine konsequente und aggressive Abwehr mit einem stabilen Tom Keller im Tor “, so der HC-Coach. Vorne sei vor allem Sven Xhonneux mit seiner Willenskraft vorangegangen. „Ansonsten hatten wir meines Erachtens die breitere Bank, sodass das Niveau konstant hoch blieb, wir die Angriffsaktionen auf viele Schultern verteilen und auch in der Höhe verdient gewinnen konnten.“ Ganz wichtig sei der sehr gute Rückzug über die gesamte Spielzeit gewesen.

Nach 44 Minuten führte der HC Weiden mit sieben Toren Vorsprung. Fünf Minuten vor Schluss waren es gar neun Tore. Die Gäste konnten dann aber das Ergebnis noch etwas verschönern. Sportlich fair wünschte Schlingensief dem Korschenbroicher Spielmacher Mats Wolf, der sich am Knie verletzt hatte, gute Besserung. Der HC steht nun auf Platz zwei, nur einen Punkt hinter dem neuen Tabellenführer Bayer Dormagen II.

Weidens Torschützen: Xhonneux (8), Stolzenberg (4), J. Frauenrath, Keller, Scheidtweiler (je 3), Meurer (3/1), Deutz (2), Bergerhausen, Eissa, K. Frauenrath, Rojko, Wolff

(Text & Foto: AZ)