(27.02.2026) „Nach dem in der Höhe überraschenden 31:24-Sieg gegen Korschenbroich geht es direkt zum nächsten Schwergewicht der Liga“, blickt Marc Schlingensief, Trainer des Tabellenzweiten HC Weiden, voraus. Der Tabellenfünfte hat nur zwei Zähler weniger auf dem Konto, das Hinspiel gewannen die Weidener knapp mit 40:38.
„Rheinhausen bietet vor allem im Angriff viel Spektakel“, sagt Schlingensief. „Alle Rückraumspieler sorgen für viel Gefahr, allen voran Lukas Hüller und Alexander Ernst.“ Ob im 3:3-System mit Kreisläufer oder mit vier Rückraumspielern: Taktisch agierten die Rheinhausener sehr diszipliniert und mit einer hohen Passgeschwindigkeit. „Nicht von ungefähr bildet der OSC den besten Angriff der Liga. Hier muss unsere Kernaufgabe sein, dass wir vor allem das Zentrum schützen und den Gegner zu schwierigen Würfen zwingen“, formuliert Schlingensief den Plan fürs Match. Das gehe nur mit einer hohen Laufbereitschaft, maximaler Aufmerksamkeit und – wie in den letzten Wochen – einer guten Torhüterleistung.
Leidenschaftlich und intensiv
Schlingensief stellt außerdem fest, dass Rheinhausen sich zuletzt in der Abwehr ordentlich gesteigert habe. Ähnliche wie seine Weidener verteidige der OSC sehr leidenschaftlich und intensiv. Mit Julian Seemann im Tor und Joshua Rippelmeier als Abwehrturm hätten sie hier sehr gute Kräfte im Kader.
Schlingensief weiß aber auch, wo der Gegner defensiv seine Probleme hat. Hier will er ansetzen und im Angriff seine gewohnte Effektivität durchsetzen. Die Weidener würden sehr gerne ihre Auswärtsschwäche ablegen, die letzten beiden Auftritte in der Fremde endeten mit Niederlagen.
Beim Personal sieht es so aus wie in den letzten Wochen eigentlich immer: Einige Spieler kränkeln, sollten aber spielfähig werden.
(Text: AZ)
