(17.03.2026) Der HC Weiden hat beim Tabellenzwölften SSV Nümbrecht lediglich einen Punkt geholt. Allerdings war er personell auch geschwächt: „Mit insgesamt nur zehn einsatzfähigen Feldspielern sind wir grundsätzlich gut ins Spiel gekommen“, sagte Trainer Marc Schlingensief. In einer temporeichen ersten Halbzeit, in der der HC nach sechs Minuten mit 2:5 zurücklag, habe seine Mannschaft das Geschehen immer besser unter Kontrolle bekommen. „Nümbrecht ließ sich aber nicht abschütteln“, so der Coach. So blieb es bis zur Pause eng.
„Der Beginn der zweiten Halbzeit ist uns gut gelungen. Ein paar Paraden, gute Abwehraktionen sowie schnelle Angriffe bringen uns eine Vier-Tore-Führung“, berichtete der Weidener Trainer. In der Folge habe seine Mannschaft dann aber zu viele klare Chancen liegengelassen, unter anderem zwei Siebenmeter.
Nümbrecht glich nach 47 Minuten zum 25:25 aus und führte drei Minuten vor Schluss mit zwei Toren Vorsprung. Obwohl die Gastgeber wie die sicheren Sieger aussahen, „hat unser Team trotz schwindender Kräfte Moral bewiesen“, freute sich Schlingensief. Den letzten Angriff spielten die Weidener in Überzahl gut aus. Es gab in der allerletzten Sekunde noch einen Siebenmeter, den Sven Xhonneux nervenstark verwandelte.
Bei zwischenzeitlich zwei Toren Rückstand könne man von einem Punktgewinn sprechen, meinte der Trainer der Weidener. Insgesamt müsse man aber doch von einem Punktverlust sprechen. „Elf Tore in der zweiten Halbzeit sind zu wenig.“ Trotz des personellen Engpasses hätten die verbliebenen Spieler alles reingeworfen und den Kampf angenommen, „was auch wieder zwei Schritte in die richtige Richtung bedeuten“, so Schlingensief.
Weidens Torschützen: Xhonneux (12/8), Meurer (5), Eissa, Scheidtweiler (je 3), Bergerhausen, Bösel (je 2), Fiedler, Rojko, Wolff
(Text: AZ)
