Herren Regionalliga: HC Weiden I – TSV Bonn rrh. 24:28 (13:12)

(24.03.2026) Die vor der Osterpause erhoffte Trendwende ist beim HC Weiden ausgeblieben. „Trotz gutem Start mit guter Abwehr und gutem Umschaltspiel war recht schnell erkennbar, wo der Schuh drückte“, sagte Marc Schlingensief, Trainer des HC Weiden, nach der zweiten Heimniederlage. In der sechsten Minute führte seine Mannschaft mit 5:1 und nach 13 Minuten mit 8:4. Zwischen der 18. und der 28. Minute gab es dann einen 0:4-Lauf zum 11:11.

„Im 6:6 haben wir uns über das gesamte Spiel sehr schwer getan und konnten uns nicht genügend gute Chancen erarbeiten“, analysierte der Coach der Weidener. Stattdessen hätte seine Mannschaft sich sehr oft in Einzelaktionen an der offenen Deckung der Gäste „die Zähne ausgebissen“.

Nur fünf Tore in 20 Minuten

„In der zweiten Halbzeit haben wir die Zweikämpfe im zentralen Mittelblock zu einfach verloren. Bonn konnte dann seinen Stiefel runterspielen“, sagte Schlingensief. Nach 48 Minuten lag Weiden 18:22 zurück. Das Hauptproblem machte der HC-Coach im Angriff aus, der in den ersten 20 Minuten des zweiten Durchgangs nur fünf Tore erzielte. „Das ist nicht ausreichend, um in dieser Liga etwas mitzunehmen. Dadurch geraten wir in einen zu hohen Rückstand und können hinten raus nur noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.“

Sechs Saisonspiele stehen für den HC Weiden noch auf dem Programm. „Niemandem ist daran gelegen, die Saison so ausrollen zu lassen“, sagte Schlingensief, der in der Spielpause bis zum 11. April mit seinem Team über die Defizite sprechen will.

Weidens Torschützen: Meurer (8), Xhonneux (4/1), Rojko (3), Bergerhausen, Deutz, Scheidtweiler (je 2), Eissa, Fiedler, Wolff

(Text & Foto: AZ)