(24.01.2026) „Nach dem erfolgreichen Start ins neue Jahr erwartet uns ein dickes Brett“, sagt Marc Schlingensief, Trainer des HC Weiden, nach dem Auftaktsieg vom vergangenen Wochenende gegen den VfL Gummersbach II. Das Essener Team bestehe aus erfahrenen Spielern, „die gefühlt schon alles erlebt haben“. Aufgrund ihrer „Abgezocktheit“ stehen die Ruhrgebietler laut Schlingensief erwartungsgemäß in der oberen Tabellenhälfte, nämlich auf Platz fünf.
Angeführt werde der nächste Gegner von Matthis Blum, der nicht nur sehr torgefährlich sei, sondern vor allem seine Mitspieler gut in Szene setze. Im Rückraum verfügen sie laut dem HC-Coach über durchschlagskräftige Spieler. Dazu gesellten sich gute, stabile Kreisläufer sowie junge und schnelle Außen.
„Wir müssen es hinkriegen, dass wir sie trotz ihrer Erfahrung zum Nachdenken bekommen und stressen“, gibt Schlingensief vor. Dazu müsse seine Mannschaft im Kollektiv aktiv und leidenschaftlich verteidigen. Im Angriff treffe sein Team auf eine robuste und körperliche 6:0-Abwehr. „Hier brauchen wir, wie in den letzten Wochen gut praktikziert, die richtigen Ideen und Umsetzungen.“ Es brauche variable Spielzüge.
Verzichten muss der HC Weiden auf seinen Neuzugang Jonathan Deutz, der in seinem lange geplanten Skiurlaub weilt. Der Coach ist zuversichtlich, dass seine Mannschaft Lösungen findet, sein Fehlen zu kompensieren. „Kommen wir an unser Leistungslimit, können wir natürlich aus Essen etwas mitnehmen.“
(Text: AZ)
