Zeit – davon hätte man sich im Trainerteam gerne mehr gewünscht, denn unsere weibliche C1 geht neu formiert in die kommende Spielzeit. Zwar kennen sich die Mädels untereinander, doch zusammen gespielt hatte man bisher in dieser Formation noch nicht.
Hinzu kam noch die große Unbekannte „Spielen mit Harz“.
4 Mädels des Jahrgangs 2012, 1 Mädel aus dem Jahrgang 2013 sowie 6 Spielerinnen des Jahrgangs 2014, die eigentlich noch in der D-Jugend spielen könnten, bilden den Stamm des Teams.
Vor den Osterferien gab es die erste gemeinsame Trainingseinheit. Es folgten die DHB-Leistungstests als „Bestandsaufnahme“, die dem Trainerteam bereits gute Erkenntnisse geliefert haben.
Nach den Osterferien wurde dann der Fokus auf die wichtige athletische Entwicklung sowie das Einspielen für das wichtige Qualifikationsspiel auf Kreisebene gegen BTB Aachen gelegt.
Um sich die Vorqualifikation an Christi Himmelfahrt zu ersparen, musste ein Sieg her. BTB hatte bereits im Januar damit begonnen, die Teams noch in der laufenden Saison so zusammenzustellen, wie diese in der Qualifikation spielen werden.
Trainer Hauke Krüger hat eine spielstarke Mannschaft beisammen, die zumeist aus einer offensiven Deckung über Tempogegenstöße zielstrebig agiert. Unser Respekt war sowohl in der Vorbereitung als auch bei Spiel selbst gegeben.
Über eine variable Abwehr, schnelles Umschalten sowie druckvolles Angriffsspiel sollte den Burtscheider Mädchen Paroli geboten werden.
Mit einem motivierten Start, ordentlicher Abwehr, guter Torwartleistung fanden unsere Mädels gut in die Partie. Über 1:3, 2:8, 3:13 konnte man sich zur Halbzeit bereits vorentscheidend mit 4:16 absetzen.
Leider ließ die Konzentration in der zweiten Hälfte deutlich nach, unser Spiel war geprägt von einigen technischen Fehlern. Zudem sank die Bereitschaft, in der Abwehr konsequent zu arbeiten, um Tore zu verhindern. Zwar blieb der Spielverlauf eindeutig, doch genau diese Fehler sollten in Zukunft weiter minimiert werden.
Über 9:23, 13:29, 15:32 wurde das Endergebnis von 16:34 erreicht. Das Ergebnis sieht „optisch“ ordentlich aus, Mannschaft und Trainer wissen jedoch, dass hier noch weiteres Steigerungspotenzial besteht. Gerne möchten wir an dieser Stelle noch die einwandfreie und sehr souveräne Leistung der Unparteiischen Philipp Kolas sowie Julian Schäfer erwähnen. In einem sehr fairen Spiel gab es seitens der Schiedsrichter keinerlei Probleme mit der Leitung der Partie.
Am 20.06. und 21.06. steigt nun die nächste, überregionale Qualifikationsrunde. In dieser wird unser Team gegen den Top-Favoriten aus St. Tönis sowie den personell verstärkten 1. FC Köln spielen. Zudem kommen noch zwei Teams aus der Vorqualifikation hinzu.
Vermutlich wird es eine der anspruchsvollsten Gruppen werden, um sich für eine der überregionalen Ligen zu qualifizieren. Die Vorbereitungen laufen dazu bisher zufriedenstellend. In zwei handballerischen Einheiten sowie einer Athletik-Einheit werden die Grundlagen für die schwierigen Aufgaben gelegt.
Unser Verein hat sich für die Ausrichtung der Qualifikationsrunde beworben. Mal sehen, wem die Organisation final zugesprochen wird.
