Hätte uns vor dem Saisonauftakt jemand gesagt, dass wir unser Auftaktspiel mit 12 Toren Unterschied in fremder Halle gewinnen und dabei die meisten Tore aller Teams erzielen – wir hätten sofort unterschrieben!
Der Blick in den Rückspiegel auf den vergangenen Sonntag zeigt uns dennoch, dass unser Team noch deutlich mehr kann, als tatsächlich abgerufen wurde.
Doch lassen wir die Kirche einmal im #handballdorf. Die Voraussetzungen waren leider vor dem Spiel nicht sonderlich gut. Zwei Spielerinnen mit grippalem Infekt unter der Woche, hinzu noch kurz vor Spielbeginn ein verletzungsbedingter Ausfall. So galt es mit einem kleinen Kader zu improvisieren.
Den besseren Start erlebten dann auch unsere Gastgeber aus Heißen, die gleich mit 2 Treffen in Führung gingen. Kompromisslose Würfe von den Außenpositionen und Treffer aus dem Rückraum sorgten zu Beginn für ein ausgeglichenes Spiel. Bis zur 8. Spielminute lagen die Gastgeber auf Schlagdistanz nur einen Treffer zurück (6:7).
Durch einen Zwischenspurt setzten sich unsere Mädels auf 6:10 ab, verpassten es aber in dieser Phase durch Unkonzentriertheiten und mangelnde Chancenverwertung, sich weiter abzusetzen. Somit zeigte die Anzeigetafel zur Pause nur ein 12:16.
Bis zur 34. Spielminute konnte der SV Heißen das Spiel noch offen gestalten (21:23), ehe dann der Knoten bei unseren Mädels aufging. Gute Ballgewinne in der Abwehr führten zu schnellen Tempogegenstößen und auch im Angriff konnten die sich bietenden Lücken besser genutzt werden. Über 21:28, 22:31 24:36 konnten sich unsere Mädels bis zum Schlusspfiff einen verdienten 27:39 Sieg erspielen.
Für alle Mädels war es das erste Spiel in der Nordrheinliga. Und auf Basis der geschilderten Voraussetzungen sind wird zufrieden mit dem Auftaktsieg.
Am Sonntag (Anwurf 13:00 Uhr) gastiert dann das alles überragende Team aus St. Tönis in der Parkstraße. Es wird vermutlich das schwerste, zugleich aber auch das leichteste Spiel der Saison werden. Warum? Darüber werden wir in unserem Vorbericht erzählen…

