Ja, es war ein richtungsweisendes Spiel gegen unseren Gast aus dem Bergischen. Denn bei 2:2 Punkten vor dem Spiel bedeutete der Ausgang des Spiels entweder einen Platz im guten Mittelfeld oder eben den Blick nach unten richten zu müssen.
Entsprechend nervös verlief die Anfangsphase. In der sehr gut besuchten #höllewest spielte Nümbrecht geschickt lange Angriffe und konnte sich immer wieder kurz vor Ablauf des Zeitspiels mit guten Aktionen durchsetzen. Das eigene (Tempo-)Spiel war in der ersten Halbzeit sehr fehleranfällig und auch klare Torchancen konnten nicht genutzt werden.
So führte Nümbrecht in der 13. Spielminute mit 2:6 und konnte diesen Vorsprung bis zur 20. Spielminute halten – 7:8 zeigte die Anzeigetafel. Es sollte jedoch die letzte Führung der Gäste sein.
Auch wenn die Fehlerquote weiter hoch blieb, so konnte der Rückstand bis zur Pause auf 11:9 in eine Führung gedreht werden.
In der Pause hat dann das Team sehr sachlich und gut die Dinge angesprochen, die nicht planmäßig gelaufen sind – wissend, dass alle Mädels in der Lage sind, handballerisch besser zu spielen als in der ersten Hälfte.
Mit der zweiten Hälfte nahm dann der „HC-Zug“ an Geschwindigkeit auf. Die Abwehr stand deutlich besser und im Angriff wurden die Aktionen klarer gespielt. Sowohl die konsequenten 1:1 Situationen wie auch die Auftakthandlungen funktionierten wesentlich besser. Einzig die Torausbeute blieb noch durchschnittlich.
Über 14:11, 17:12 konnte der Vorsprung bis zu 42. Spielminute auf 22:16 ausgebaut werden.
In den letzten 8 Minuten folgte dann noch ein 8:2 Lauf unserer Mädels, so dass der sehr gut leitende Schiedsrichter Niels Styrnik beim Stande von 30:18 das Spiel abpfiff.
Was nehmen wir mit? Wir sind angekommen in einer Klasse, die für uns alle bisher Neuland bedeutet! Leider mussten und müssen wir weiter auf Johanna verzichten, was wir mit unserem eh schon kleinen Kader erst einmal verkraften müssen.
Dennoch konnte unser Team bisher in 2 Begegnungen nach einem durchwachsenen Start zum Ende hin zulegen. Hier zahlt sich die dritte Trainingseinheit und das damit verbundene Athletiktraining spürbar aus.
Wir fahren mit einem positiven Punktekonto nun am Sonntag zur JSG Bonn, die am Sonntag mit 22:35 in Heißen gewinnen konnten. Die JSG zählt zu den Top 4 Teams der Liga und kann über die Spielgemeinschaft auf einen breiten wie gut ausgebildeten Kader zurückgreifen.
Die Mädels aus der ehemaligen Hauptstadt gehen aufgrund der Kader- und Altersstruktur als Favorit in die Partie. Dennoch werden wir die Punkte nicht ohne ein anständiges Spiel herschenken…
Sonntag um 14:30 Uhr ist Anwurf in Bonn. Nach dem Spiel steht dann noch eine Woche Training auf dem Programm, ehe es dann in die Herbstferien geht.
